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Elektronischer Katalog

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„Elektronischer Katalog“ bezeichnet „ein auf der Grundlage der Leistungsbeschreibung erstelltes Verzeichnis der zu beschaffenden Liefer-, Bau- und Dienstleistungen in einem elektronischen Format. Er kann insbesondere beim Abschluss von Rahmenvereinbarungen eingesetzt werden und Abbildungen, Preisinformationen und Produktbeschreibungen umfassen“ (§ 120 Abs. 3 GWB). Der Elektronische Katalog stellt keine eigenständige Vergabeart dar, sondern lediglich eine elektronische Form, um mit mehreren Bietern Rahmenvereinbarungen über gleichartige Leistungen zu schließen. Die Unternehmen bieten dabei statt einem „normalen Angebot“ einen solchen Katalog an, aus dem der Auftraggeber dann, ggf. nach Durchführung eines Wettbewerbs, Leistungen abruft. Die entsprechende Regelung findet sich in § 27 VgV.

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