Die Verhandlungsvergabe: Das Verfahren für effiziente Beschaffungen

Beitrag von Rechtsanwalt Oliver Hattig am 29.09.21 07:15 Uhr   |  Themen: Öffentliche Vergabe

E-Vergabe: Nutzung eines fremden Benutzerkontos ist möglich

In Zeiten der Corona-Pandemie und zunehmender Extremwetterereignisse, wie Starkniederschläge und daraus resultierender Hochwassernotlagen, ist die öffentliche Hand mehr denn je auf effiziente Beschaffungen angewiesen. Gerade bei letztem Szenario geht es um die schnelle Absicherung von Gebäuden, um Notstromaggregate, Unterkunftsräume (zum Beispiel Container), Behelfsbrücken, provisorische Trinkwasser-, Strom- und IT-Infrastruktur etc. Als Mittel der Wahl bei dringlichen Beschaffungen unterhalb der EU-Schwellenwerte sieht das Vergaberecht die Verhandlungsvergabe vor. 

Weiterlesen

Vergabeverfahren: Wenn Konzernschwestern eigene Angebote abgeben

Beitrag von Rechtsanwalt Oliver Hattig am 25.08.21 08:00 Uhr   |  Themen: Öffentliche Vergabe

DTAD Blogbeitrag | Vergabeverfahren: Wenn Konzernschwestern eigene Angebote abgeben

Öffentliche Aufträge werden im Geheimwettbewerb vergeben. Bieter dürfen also das Angebot oder die Angebotsgrundlagen eines anderen Bieters weder ganz noch teilweise kennen. Liegen einem öffentlichen Auftraggeber hinreichende Anhaltspunkte dafür vor, dass ein Unternehmen mit anderen Unternehmen wettbewerbsbeschränkende Absprachen getroffen hat, kann er die Bieterfirmen gemäß § 124 Abs. 1 Nr. 4 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) vom weiteren Vergabeverfahren ausschließen. 

Weiterlesen

E-Vergabe: Nutzung eines fremden Benutzerkontos ist möglich

Beitrag von Rechtsanwalt Oliver Hattig am 28.07.21 08:28 Uhr   |  Themen: Öffentliche Vergabe

E-Vergabe: Nutzung eines fremden Benutzerkontos ist möglich

Öffentlichen Auftraggebern steht kein „Ausschluss-Erfindungsrecht“ zu. Die im Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen und den Vergabeverordnungen vorgesehenen Ausschlussgründe sind abschließend. Ohne ausdrückliche gesetzliche Grundlage ist es Auftraggebern daher verwehrt, weitere Ausschlussgründe zu schaffen. Es ist allein dem Gesetzgeber vorbehalten festzulegen, welche Mängel eines Angebotes mit der schärfsten Sanktion im Vergabeverfahren, dem Angebotsausschluss, geahndet werden. 

Weiterlesen

10 Tipps für Ihr Neukundengeschäft mit der öffentlichen Hand

Beitrag von DTAD Redaktionsteam am 15.07.21 08:32 Uhr   |  Themen: Öffentliche Vergabe

DTAD_10 Tipps für Ihr NeukundengeschäftMehr als 40.000 Vergabestellen vergeben jährlich Aufträge in Höhe eines dreistelligen Milliardenbetrags. Die formalen Anforderungen bei der öffentlichen Vergabe sind hoch und führen immer wieder zu Ausschlüssen von Bieterfirmen. Gerade Newcomer im Bereich öffentlicher Ausschreibungen verfügen (noch) nicht über einen New-Business-Bereich, der sich federführend dem Thema widmet. Mitarbeitende kommen so erstmals mit der Bearbeitung von Ausschreibungen in Kontakt.

Weiterlesen

Risiko Registereintrag: Was bedeutet das Wettbewerbsregister für Bieter?

Beitrag von Rechtsanwalt Oliver Hattig am 01.07.21 07:15 Uhr   |  Themen: Öffentliche Vergabe

Risiko Registereintrag: Was bedeutet das Wettbewerbsregister für Bieter?

Das digitale Wettbewerbsregister (WRegG) hat Ende März seinen Betrieb aufgenommen. Es soll öffentlichen Auftraggebern den Zugang zu Informationen über Rechtsverstöße durch Bieter erleichtern. Für Unternehmen, die sich um öffentliche Aufträge bewerben, kann ein Registereintrag allerdings schwerwiegende Folgen haben. Beim DTAD gibt es Antworten auf die wichtigsten Fragen.

Weiterlesen

Mit DTAD 360 nehmen Sie maximalen Einfluss auf Beschaffungsvorhaben

Beitrag von DTAD Redaktionsteam am 16.06.21 09:06 Uhr   |  Themen: Auftragsmanagement, DTAD intern

Dem Wettbewerb voraus: Mit DTAD 360 und neuer Art der Lead-InformationenMit Launch des Moduls „Investitionsvorhaben" baut der DTAD sein Datenangebot im Bereich der öffentlichen Ausschreibungen weiter aus. Neben relevanten Angaben zu Ausschreibungen lassen sich seit Kurzem strukturierte Erstinformationen zu Beschaffungsplänen öffentlicher Stellen in DTAD 360 einsehen. DTAD Kunden profitieren damit von der Chance, sich von Beginn an bei Entscheidungsprozessen einzubringen.

Weiterlesen

Dürfen Bieter Referenzen von Vorgängerunternehmen vorlegen?

Beitrag von Rechtsanwalt Oliver Hattig am 20.05.21 07:30 Uhr   |  Themen: Öffentliche Vergabe

DTAD klärt auf: Dürfen Bieter Referenzen von Vorgängerunternehmen vorlegen?

Den Nachweis der technischen Leistungsfähigkeit für einen öffentlichen Auftrag kann ein Unternehmen vor allem durch vergleichbare Referenzaufträge erbringen. Dabei muss es sich grundsätzlich um Referenzleistungen handeln, die das Unternehmen selbst erbracht hat. Davon gehen jedenfalls die einschlägigen Regelungen im europäischen Vergaberecht aus.

Weiterlesen

Ausschluss wegen früherer Schlechtleistung: Nur nach Anhörung

Beitrag von Rechtsanwalt Oliver Hattig am 22.04.21 08:18 Uhr   |  Themen: Öffentliche Vergabe

DTAD Blogbeitrag | Ausschluss wegen früherer Schlechtleistung: Nur nach Anhörung

Gemäß § 124 Abs. 1 Nr. 7 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) kann der öffentliche Auftraggeber ein Unternehmen von der Teilnahme eines Vergabeverfahrens ausschließen, wenn das Unternehmen eine wesentliche Anforderung bei der Ausführung eines früheren öffentlichen Auftrags erheblich oder fortdauernd mangelhaft erfüllt hat und dies zu einer vorzeitigen Beendigung des Auftrags, zu Schadensersatz oder einer vergleichbaren Rechtsfolge geführt hat.

Weiterlesen

Gut zu wissen: Der Weg für Newcomer zu öffentlichen Aufträgen

Beitrag von Rechtsanwalt Oliver Hattig am 23.03.21 07:45 Uhr   |  Themen: Öffentliche Vergabe

DTAD Blogbeitrag: Angebotsunterlagen nachreichen? Klar, solange es fristgerecht passiert.

Für sogenannte „Newcomer“, also neu oder erst kürzlich gegründete Unternehmen, können die Wettbewerbsbedingungen eines Vergabeverfahrens echte Zutrittshürden zum Markt um öffentliche Aufträge darstellen. Das gilt besonders für die vom Auftraggeber aufgestellten Eignungsanforderungen. Standardmäßig müssen die Bieter Referenzen über vergleichbare Aufträge der letzten drei Jahre nachweisen. 

Weiterlesen

Wird die Aufklärung des Angebots verweigert, droht der Ausschluss

Beitrag von Rechtsanwalt Oliver Hattig am 04.03.21 07:15 Uhr   |  Themen: Öffentliche Vergabe

Bei Verweigerung einer Aufklärung des Angebots droht der Ausschluss

Nach § 15 EU Abs. 1 Nr. 1 VOB/A darf der öffentliche Auftraggeber im offenen Verfahren nach Öffnung der Angebote bis zur Zuschlagserteilung von einem Bieter Aufklärung verlangen, um sich u. a. über seine Eignung zu unterrichten. Er kann sich dabei auf alle Aspekte der Eignung beziehen, also zum Beispiel auch auf die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit. Wenn ein Bieter die vom Auftraggeber geforderten Aufklärungen und Angaben verweigert, ist dessen Angebot zwingend auszuschließen.

Weiterlesen

    Erhalten Sie kostenlos brandneue Informationen sowie Tipps und Tricks zu öffentlichen Ausschreibungen und rund um das Thema Vergaberecht direkt in Ihr E-Mail-Postfach oder bequem in Ihren Feed-Reader.

    ** Jetzt abonnieren ** DTAD Blog Öffentliche Ausschreibungen

    Neueste Beiträge